PETERCHENS MONDFAHRT - PHILIPP LÖHLE

 PREMIERE: 25.11.2016

Regie - Samia Chancrin

Bühne und Kostüm - Andreas Hartmann

Musik - Mirko Warnatz

Dramaturgie - Jörg Hückler

Regieassistenz/Inspizienz/Soufflage - Christina Linser

Theaterpädagogik - Mai-An Nguyen

Es spielen:

Herr Sumsemann - Eva Kammigan

Peterchen - Wolfgang Tegel

Anneliese - Alrun Herbing

Sternchen 2/Nachtfee/Weihnachtszwerg/Kanonier - Daniel Borgwardt

Sternchen 1/Nachtvetter/Tier - Simon Elias

Sandmann/Weihnachtsmann/Mondmann - Friedrich Rößiger

 

Wir sind eine Maikäfer-Familie, der vor vielen Jahren ein großes Unglück geschehen ist, erzählt Herr Sumsemann. Eines Abends saß mein UrUrUrUrUr-Großvater mit seiner Frau auf einem Birkenzweig und schaute sich den Sonnenuntergang an, als sich ein Holzdieb anschlich und zack, mit nur einem Schlag war die Birke umgeschlagen und mit ihr das Beinchen vom UrUrUrUrUr-Großvater. Die Nachtfee verbannte den Holzdieb auf den Mond, wobei auch Sumsemanns sechstes Beinchen dort landete. Seither müssen alle Sumsemanns mit fünf statt sechs Beinchen leben, es sei denn, es finden sich zwei Kinder, die immer nett zu Tieren sind. Sie allein können zum Mondberg reisen und das Beinchen zurückbringen. Wie gut, dass der Maikäfer Peterchen und Anneliese begegnet, mit ihnen zusammen kann das Mondfahrt-Abenteuer beginnen.

Gerdt von Bassewitz’ poetische Geschichte erschien 1912 als Kinderbuch und entwickelte sich schnell zu einem Klassiker. Philipp Löhle hat daraus eine temporeiche und phantasievolle Abenteuerjagd durch den nächtlichen Sternenhimmel voller Witz und Phantasie geschaffen.


BIRKENBIEGEN (UA) - OLIVER BUKOWSKI

Neue Bühne Senftenberg

Premiere 24. September 2016

Regie - Samia Chancrin

Bühne - Ulrike Reinhard

Kostüm - Jenny Schall

Dramaturgie - Igor Holland-Moritz

Regieassistenz/Inspizienz/Soufflage - Ingo Zeising

 

es spielen:

Sabine Michel - Eva Geiler

Volker Michel, ihr Mann - Daniel Borgwardt

Ruby Michel, ihre Tochter - Katrin Flüs

Ruth Michel, ihre Mutter - Sybille Böversen

Vera Böttcher, ihre Schwester - Nicole Haase

Karl Böttcher, Veras Sohn - Sebastian Volk

Peter Böttcher, Veras Mann - Michael Kind

 


NELLIE GOODBYE - LUTZ HÜBNER

Neue Bühne Senftenberg

Premiere 5.März 2016 19:30 Studio

 

Regie/Liedtexte: Samia Chancrin

Ausstattung: Saskia Wunsch

Musik: Jan Maihorn

Dramaturgie: Igor Holland Moritz

 

es spielen: Marianne Jordan, Marlene Hoffmann, Hanka Mark, Johannes May, Sebastian Volk

 

Seit Wochen gibt es für Nellies Band nur ein Ziel: den großen Bandwettbewerb, an dem sie teilnehmen werden und den sie natürlich auch gewinnen wollen. Doch dann kippt die Frontfrau während einer Probe um. Cora schleppt ihre Freundin zum Arzt. Untersuchungen werden gemacht, auf Testergebnisse muss gewartet werden, man probt weiter, auch wenn die Nerven blankliegen. Das Telefon klingelt. Nellie soll noch am selben Tag beim Arzt vorbeikommen. 

Eine tödliche Krankheit stellt die Band vor eine Zerreißprobe und drückt jeden einzelnen an die Wand, bis er sich mit dem Unvorstellbaren auseinandersetzen muss. Eine Situation, die keine Fluchtmöglichkeit lässt und zur Auseinandersetzung mit der eigenen Hilflosigkeit zwingt. Der Umgang mit dem Unfassbaren muss erlernt werden. Die Frage ist: Wie definiert sich Freundschaft im Angesicht des Todes? 

Die Geschichte eines großen Traumes, der an der grausamen Realität zu zerschellen droht. Aber auch die Geschichte von fünf jungen Menschen, die lernen müssen die Angst und Hilflosigkeit, die die Krankheit der Freundin in ihnen auslöst, zu überwinden.

Nächste Vorstellung(en):

Samstag, 05.03.2016, 19.30 Uhr, Studiobühne

Dienstag, 08.03.2016, 10.00 Uhr, Studiobühne

Dienstag, 22.03.2016, 10.00 Uhr, Studiobühne

Freitag, 08.04.2016, 19.30 Uhr, Studiobühne

Bandfotos und Musikvideo


WOLFSWELT. DIE STUNDE DER KAMMERJÄGER. von Werner Buhss

Neue Bühne Senftenberg. 

Uraufführung

Premiere 27. September 2014 19:45


Regie: Samia Chancrin

Bühne: Saskia Wunsch

Kostüm: Jenny Schall


es spielen:

Marlene Hoffmann,  

Tom Bartels, Friedrich Rößiger,

Franz Sodann  

 

Vielleicht war es ein glücklicher Krieg, der in Erkenntnis seiner Sinnlosigkeit abgebrochen wurde. Und dann erstarrte der Krieg zu einem Wald. In dessen Dickicht wird irgendeiner von gesichtslosen Kämpfern ins Jenseits getreten. Die Brüder Götz und Hasso beobachten das Ganze, mischen sich aber nicht ein, denn sie müssen sich in diesem grausamen Holz behaupten. Seit ihrem siebenten Lebensjahr werden sie von ihrem Vater unerbittlich erzogen: Montag bis Mittwoch die Ertüchtigung, Donnerstag bis Samstag das Denken und Sonntag die Spiele. So sind sie ebenso brutale Kampfmaschinen wie hoch gebildete Nachfahren der Schlagenden Verbindungen geworden. Erst als Rotkäppchen Hilde im Rudel auftaucht, spürt Götz ein ihm unbekanntes Gefühl. Doch die aufkeimende Liebe wird vom Leitwolf argwöhnisch beäugt und dem Brudertier zerbissen. Liebe unter Wölfen ist ein Märchen für Weicheier.

Fotos: Klaus Gigga


"Es gefällt mir auf der Welt" von Guus Kuijer

2014 

Württembergische Landesbühne Esslingen

Uraufführung

Premiere: 25. Januar 2014

Bühne und Kostüm: Michaela Springer

mit Franziska Theiner, Annegret Taube, Hanif Idris, Martin Frolowitz

 

Es bleibt turbulent in Pollekes Welt, auch wenn nun klar ist, dass Mimun und sie miteinander gehen, und sie sich mit Müh und Not daran gewöhnt hat, dass der neue Freund von Mama ihr Lehrer ist. Diesmal ist es ihr Vater Spiek, der sie auf Trab hält. Spiek hat kein Zuhause, und so richtig gut geht es ihm auch nicht. Als er spurlos verschwindet, macht sich Polleke auf die Suche nach ihm – nur mitbekommen soll das niemand. Doch wo ihr Vater steckt, ist nicht die einzige Frage, die Polleke sich stellt: Warum wachsen Männern überall Haare? Haben Lehrer etwa auch Mütter? Was wird aus ihrem Kälbchen? Und muss sich Superman wirklich vor einem Piraten fürchten?
Auch im zweiten Teil der Polleke-Reihe aus der Feder des preisgekrönten Autors Guus Kuijers trifft man wieder auf die beliebten Figuren aus „Wir alle für immer zusammen“, das als Bühnenstück in der Spielzeit 11/12 an der WLB zu sehen war.


"Mein kleiner Zeh war ein Wort" von Yoko Tawada

2013  

Württembergische Landesbühne Esslingen

Premiere: 13. April 2013

Bühne und Kostüm: Michaela Springer

mit: Franziska Theiner, Martin Frolowitz


Heute ist ein seltsamer Tag, findet das Kind.

Vater geht nicht zur Arbeit, Mutter malt den Himmel blau,

das Haus ist verschwunden und stattdessen sind nur noch Buchstaben da.

Aus ihnen entsteht spielerisch eine neue Welt aus Sprache, die sich ständig

verändert und in der nichts ist, wie es war. Laute erklingen, gewinnen Bedeutung,

Bilder erscheinen, Worte bilden sich und werden zu Geschichten.

So offenbart sich beispielsweise das Wasser in dem Wort Dusche dann,

wenn man mehrmals hintereinander sagt: Duscheduscheduscheduschedusche. 

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Kritik Esslinger Zeitung
Kritik MKZWEW.pdf
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Besuch bei der Patenklasse in der Klosterschule Nellingen


Wir alle für immer zusammen

2011  Guus Kuijer

Württembergische Landesbühne Esslingen

 Premier: 1. Oktober 2011

Kostüm und Bühne: Michaela Springer

mit: Stela Katic, Sabine Dotzer, Martin Frolowitz

 

Polleke ist elf und sie will Dichterin werden. Außerdem ist sie in Mimun verliebt, einen marokkanischen Jungen. 
Mimuns Eltern sind jedoch der Meinung, dass ihr Sohn nur ein marokkanisches Mädchen heiraten kann. 
Das ist schon kompliziert genug, aber als Pollekes Lehrer ihrer Mutter einen Heiratsantrag macht, ist für das Mädchen
das Maß endgültig voll.

Ein heranwachsendes Mädchen zwischen chaotischer Patchworkfamilie und multikulturellem Schulalltag.